Dr. Ernst Obsen George (1894-1970)     H  
   

Der gebürtige Flensburger Ernst Obsen George, dessen Dissertation "Die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen der Westküste Schleswig-Holsteins zu den Niederlanden" 1923 in ersten Ausgabe der Zeitschrift Nordelbingen erschien (S. 220-289), war seit 1936 als Lehrer an der Friedrich-Paulsen-Schule in Niebüll tätig. Bald nach dem Zweiten Weltkrieg setzte er sich unter anderem für die Neu-Belebung der Kontakte zwischen Nord- und Westfriesland ein. So gehörte er auch zu den Mitbegründern des neuen Friesenrates in Leer 1956. Sein Nachlass ist auf Initiative seiner Frau Karin Amanda geb. Nordin an das Nordfriisk Instituut gelangt. Ein knappes Drittel der mehr als 3 400 Stücke finden sich in der Abteilung R, da sie sich einzelnen Personen zuordnen lassen. Hierunter befinden sich allerdings mehr als 900 Briefe, in denen es zumeist um Fragen der friesischen Arbeit geht. Zu dieser finden sich über 400 weitere Stücke - Berichte, Arbeitsdokumente, Protokolle - in der entsprechenden Abteilung M. Die friesische Sprache und die Geschichte einzelner Orte, Inseln und Landschaften bildeten weitere Interessenschwerpunkte des Nachlassbildners.


Die Abteilungen enthalten im Einzelnen:

 
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Abt.
Anz.
Abt
Anz.
Abt.
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1
9
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17
21
83
36
36
427
130
103
7
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1100
59
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147
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(Anz. = Anzahl ; Abt. = Abteilung)

Die Nachlässe Jensen, Johannsen und George wurden gemäß der Gliederung von Bibliothek und ZAS neu geordnet, da eine ursprüngliche Gliederung durch die Nachlassbildner in großen Teilen der Bestände nicht erkennbar war. Der Inhalt ist in Findbüchern detailliert nachgewiesen.