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Margareta Erichsen 100 År/Jahre/Iir


Deutsch
«Sprachenwahl»
Friesisch

Zum 100. Geburtstag der Künstlerin Margareta Erichsen (1916–2006), die in Flensburg geboren wurde und ihre letzten Lebensjahrzehnte in Husum verbrachte, ist eine Festschrift erschienen, und zwar konsequent gemeinsam in den drei Sprachen: Deutsch, Dänisch und Friesisch. Der Kunst-Professor Klaus-Ove Kahrmann und die ehemalige Lehrerin am dänischen Gymnasium in Flensburg, Maike Lohse, haben das Werk verfasst, zumal sie testamentarisch zu den Hütern des künstlerischen Nachlasses von Margareta Erichsen bestimmt wurden.

Mit feiner Auffassung zeichnete und malte sie sensibel vor allem Natur und Gebäude. Sie lässt in ihren Werken die Seele des Abgebildeten sichtbar werden. Margareta Erichsen war mit dem über 30 Jahre älteren Wilhelm Ludwig Andresen verheiratet, der aus Eiderstedt stammte und 1923 zu den Mitbegründern der Nationalen Friesen gehörte, die heute „Friisk Foriining“ heißen. Das Ehepaar lernte noch im hohen Alter die friesische Sprache und war im deutsch-dänisch-friesischen Grenzland zu Hause. Viele Gebäude, die Margareta Erichsen auf Papier brachte, stehen heute nicht mehr und diejenigen, die es noch gibt, wird man nie so fotografieren können, wie Erichsen sie mit Pinsel und Stift darstellen konnte.

 


Kurzbeschreibung:
Festschrift: Margareta Erichsen 100 År/Jahre/Iir
167 S., ISBN 978-3-88007-408-8,
Verlag Nordfriisk Instituut, Bräist/Bredstedt 2016, 29,50 €.
(Mitgliederpreis 23,60 €)

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Selvportræt, Selbstporträt, Seelewportree, 1943

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