Friiske böke     H  

 

 
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Wilhelm Busch/N.R. Marcussen:
Maks än Moorits


Deutsch
«Sprachenwahl»
Friesisch


„Also lautet ein Beschluss:/Dass der Mensch was lernen muss - Arken mansche mötj wat liire/sü koon följk et åltids hiire“. Die Reime und Bilder aus Wilhelm Buschs Feder über „Max und Moritz“ sind seit 1865 ein Teil des überlieferten Kulturguts in Deutschland geworden. Viele Menschen haben das Buch, das vor 150 Jahren in Erstauflage erschien, von ihren Eltern und Großeltern rezitiert oder vorgelesen bekommen, und nicht wenige kennen ganze Passagen auswendig. Erstmals gibt es das Buch mit den sprechenden Bildern jetzt in zweisprachiger Version auf Deutsch und Friesisch. Damit kann man beide Sprachen vergleichen, was nicht nur für Einsteiger ins Friesische von Bedeutung ist, sondern auch für Kenner. Die Übersetzungen der Reime beispielsweise ins Mooringer Frasch von Nis Richard Marcussen (1897–1979) sind meisterlich gelungen und zeigen, dass er virtuos aus einem großen Ausdrucksreichtum schöpfen konnte, der im heutigen Friesisch selten geworden ist. Marcussens Übersetzung von Max und Moritz entstand um 1970, kam bereits 1980 im Verlag Nordfriisk Instituut heraus, war aber lange Zeit vergriffen. Nun ist die „Bubengeschichte in sieben Streichen“ auf Friesisch wieder lieferbar, immer zweisprachig, sozusagen mit Deutsch als „Zugabe“.

Kurzbeschreibung:
Wilhelm Busch/N.R. Marcussen:
Maks än Moorits
Soowen jungensetööge/
Frasch än tjüsch/ Friesisch und Deutsch
64 Seiten,
ISBN 978-3-88007-397-5, Verlag Nordfriisk Instituut, Bräist/Bredstedt 2015.
12,90 €(Mitgliederpreis 10,32 €)

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