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Geistige Versammlung und Trauerbrauchtum
in Eiderstedt


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Religion und Kirchlichkeit bildeten in alter Zeit – wohl wesentlich stärker als heute – prägende Elemente für die Menschen in Europa, auch in Nordfriesland, auch in Eiderstedt. In den Kalands-Versammlungen kamen Geistliche und andere Persönlichkeiten aus dem Umfeld der Kirche zusammen, um gemeinsam zu beten, über das religiöse Leben zu sprechen und zu feiern. Trauer, Begräbnisse und Toten-Gedenken boten den Menschen Anlässe, sich mit dem Jenseits zu befassen. Bestimmend war dafür die biblische Tradition. Das weist der Verfasser am Beispiel Eiderstedt nach. Zahlreiche bildhafte Darstellungen hat er dafür aufgespürt und präzise beschrieben. Sowohl den Kaland als auch den Umgang mit Tod und Vergänglichkeit ordnet der Verfasser mit analytischem Blick ein in die geistige Entwicklung der Region, in er sich die europäische kulturelle Geisteshaltung insgesamt widerspiegelt.

Johann-Albrecht G. H. Janzen, Jahrgang 1944, studierte nach einer abgeschlossenen Ausbildung zum Reedereikaufmann und Abitur im zweiten Bildungsweg in Hamburg evangelische Theologie und wurde Pastor, seit 1976 in Linden in Dithmarschen und nach mehreren weiteren Stationen von 1996 bis 2005 in Koldenbüttel in Eiderstedt. Bereits in Lunden ordnete er die historischen Akten der dortigen Kirchengemeinde. Als Pastor in Koldenbüttel und seither als Pensionär hat er ehrenamtlich durch eingehende Quellen-Forschungen die Grundlagen erarbeitet für zahlreiche Beiträge zu Eiderstedter Themen, zum Beispiel im Nordfriesischen Jahrbuch.

Kurzbeschreibung:
Johann-Albrecht G. H. Janzen:
Geistige Versammlung und Trauerbrauchtum in Eiderstedt
Studien und Materialien Nr. 35
256 Seiten,
ISBN 978-3-88007-396-8, Verlag Nordfriisk Instituut, Bräist/Bredstedt 2014.
15,80 €(Mitgliederpreis 12,64 €)

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Johann-Albrecht G. H. Janzen